... gegen den gesund zu sein!!!
eigentlich wollte ich als 1. märzeintrag ganz laut hurra schreiben. hurra, die sechs monate sind vorbei und ich darf wieder auto und motorrad fahren. das ärztliche fahrverbot ist ohne weiteren epileptischen anfall vorübergegangen. und nun? nun kann ich nicht motorrad fahren, weil ich keinen helm auf den kopf ziehen kann. mensch, wie doof ist das denn alles???!!!
andererseits, rückblickend kann und muss ich sagen, dass auch mal wieder eine gehörige portion glück mitgespielt hat. da fährst du ohne weitere gedanken mal eben zur kieferchirurgie, um dir ne böse zahnwurzel entfernen zu lassen, und sie finden einen tumor, der auch nix im körper zu suchen hat. er wäre fröhlich weitergewuchert und hätte mir vielleicht sogar das rechte auge zerstört. gar nicht drüber nachdenken …
gut war auch, dass mir nicht viel zeit zum nachdenken blieb. von einem op-termin zum nächsten. den monat februar mal eben aus dem normalen alltag löschen. dafür kenne ich mich jetzt ziemlich gut in der heidberg-klinik aus.
jetzt ist schon märz und ich kämpfe noch etwas mit den nachwirkungen von zwei vollnarkosen und jeder menge antibiotika. arme und hände sind blau und zerstochen von den braunülen, und mein körper sagt mir bei jeder anstrengung, dass er noch nicht wieder so ganz wirklich fit ist. die schmerzen sind ansonsten erträglich, was mir anfangs wie ein kleines wunder vor kam. da schneiden sie ein großes loch in dein gesicht und der seelenschmerz ist größer als der körperliche? erstaunlich. die seele, das gedankengut, sowieso erstaunlich und unberechenbar. da stand das böse wort „krebs“ im raum, da wurde zitternd auf das ergebnis „gutartig oder bösartig“ gewartet, wobei hier ja die begriffe negativ und positiv immer wieder für menschliche verwirrung sorgen. und weißt du was: mir war das egal!!! ehrlich! ich hatte keine angst vor einem „bösartig“, denn irgendwie war für mich persönlich das schlimmste, das überhaupt dieses große loch geschnitten wurde. der tumor war ja nun weg. aber dieses loch eben noch da. und das musste irgendwie wieder verschlossen werden. die sorge darüber wog in mir bedeutend schwerer als die diagnose gut- oder bösartig. meine familie, die lieben menschen um mich herum jedoch, die warteten auf die diagnose. und die waren unheimlich erleichtert, als es dann hieß: gutartig!
wie gesagt, mir selbst war das egal. ich fand es bösartig, dass dieser tumor einfach so gewachsen ist und sich bereits still und leise bis zur nasenwurzel vorgearbeitet hatte. ich fand es bösartig, dass ein tiefes loch in mein gesicht geschnitten werden musste. ich fand es bösartig, dass dieses loch durch hautverpflanzung wieder verschlossen werden musste. ich fand es bösartig, dass mein normaler alltag so auf den kopf gestellt wurde, ich nicht selbst planen konnte. also fand ich den tumor sowieso bösartig, weil er schuld daran war. und nun ist er weg und mir egal, ob er aus medizinischer sicht auch bösartig war. er war gutartig, der böse …
und dann kommen so bescheuerte gedanken wie „so ein mist, umsonst das geld für die neue faltencreme ausgegeben.“ und die frage, wann ich wohl wieder unbesorgt einen helm aufziehen kann. außerdem habe ich mir vorgenommen, noch mehr als bisher schon darauf zu achten, menschen mit einem „makel“ nicht so anzustarren …
in einem halben jahr sieht man kaum noch was davon, haben die ärzte gesagt. eine kleine narbe vielleicht, wenn alles gut geht …
erst jetzt, wo ich den leisen wundschmerz spüre, das heilen beobachten kann, erst jetzt kommt die tiefe dankbarkeit darüber, dass er nicht bösartig streuend war, dieser fiese ungebetene gast in mir …
und ich freue mich über die vielen kleinen bescheidenen wünsche, die neben dem größten nun weiterhin mein leben bestimmen dürfen.
ich wünsche euch gesundheit, ihr lieben …
Mittwoch, 2. März 2011
Donnerstag, 3. Februar 2011
februar, frühlingsvorfreude
heute war so ein richtig schöner tag hier in schleswig-holstein. sonne pur. und plus-temperaturen. die krokusse und andere zwiebelchen schauen bereits neugierig aus der erde hervor. vorboten des frühlings. und der kommt, ganz bestimmt. die frage ist nur: wann?
meine freundin christiane hat gestern aus amerika aktuelle fotos bei facebook gepostet. ihr habt es wahrscheinlich in den nachrichten gehört und gesehen. sowas von viel schnee innerhalb kürzester zeit ...
ich mag nicht mehr. ich will frühling! ich will sonne! ich will wärme! ich will blumen, erst weiß, dann bunt ... das normale programm ;-)
und deswegen musste ich heute an ein besonderes jahr denken, in dem ich sozusagen drei mal frühling erleben durfte. wie das geht? ganz einfach ;-)
zuerst fährst du etwas von hier aus in den süden. für mich war es hessen. besuch bei family. dort erlebt, wie die natur erwachte und die frühlingsblüher sich mühe gaben. dann wieder richtung norden. und hier begann dann das schauspiel, das ich in hessen schon gesehen hatte, nochmal von vorne. wir waren hier in schleswig-holstein naturmässig ca. drei wochen zurück. witzig, oder nicht?
also noch einmal über krokusse und farben freuen. ich fand das toll!!!
bedeutend später, mitte mai, flog ich nach oslo. dort waren damals noch schneereste, als bei uns in germany schon alles in den wunderbarsten grüns und bunts erstrahlte. und neben den schneeresten erwachte für mich der dritte frühling dieses jahres ...
das war einfach nur wunderschöööööööööööööööööön. so unbeschreiblich schwer zu erklären. aber damals habe ich beschlossen, dass wohl der frühling das herrlichste versprechen auf der welt ist, die wunderbarste und hoffnungsvollste jahreszeit ...
meine freundin christiane hat gestern aus amerika aktuelle fotos bei facebook gepostet. ihr habt es wahrscheinlich in den nachrichten gehört und gesehen. sowas von viel schnee innerhalb kürzester zeit ...
ich mag nicht mehr. ich will frühling! ich will sonne! ich will wärme! ich will blumen, erst weiß, dann bunt ... das normale programm ;-)
und deswegen musste ich heute an ein besonderes jahr denken, in dem ich sozusagen drei mal frühling erleben durfte. wie das geht? ganz einfach ;-)
zuerst fährst du etwas von hier aus in den süden. für mich war es hessen. besuch bei family. dort erlebt, wie die natur erwachte und die frühlingsblüher sich mühe gaben. dann wieder richtung norden. und hier begann dann das schauspiel, das ich in hessen schon gesehen hatte, nochmal von vorne. wir waren hier in schleswig-holstein naturmässig ca. drei wochen zurück. witzig, oder nicht?
also noch einmal über krokusse und farben freuen. ich fand das toll!!!
bedeutend später, mitte mai, flog ich nach oslo. dort waren damals noch schneereste, als bei uns in germany schon alles in den wunderbarsten grüns und bunts erstrahlte. und neben den schneeresten erwachte für mich der dritte frühling dieses jahres ...
das war einfach nur wunderschöööööööööööööööööön. so unbeschreiblich schwer zu erklären. aber damals habe ich beschlossen, dass wohl der frühling das herrlichste versprechen auf der welt ist, die wunderbarste und hoffnungsvollste jahreszeit ...
Donnerstag, 27. Januar 2011
hvordan gar det med dig?
dav. hvordan gar det med dig?
so was von doof. kann ja nun schlecht hin- und herschalten zwischen dänischen zeichen und unseren gewohnten deutschen. also denkt euch bitte ein kleines o-kreischen auf dem a von „gar“. womit das dann ungefähr „gohr“ ausgesprochen wird. „dau, wordänn gohr deeh mel dai?“
gewöhnungsbedürftig, sehr gewöhnungsbedürftig. aber liebenswert, angenehm, wohlklingend.
eine woche crashkurs dänisch. dazu habe ich mich sehr spontan entschlossen. eigentlich suchte ich mal wieder im internet nach vhs-kursen die erstellung von hp´s betreffend. nix, vergiss es, wirklich nix anständiges und nennenswertes. da fiel mir ein, dass die freundin meiner chefin einen bildungsurlaub in sachen homepagegestaltung bei der vhs gemacht hat. also nicht nach abendkursten suchen, sondern nach bildungsurlaub. und fündig geworden. leider erst im herbst wieder. nebenbei mal nach kursen für dänisch gesucht. auch gefunden. und schade, mehrere termine dabei, wo ich schon andere verpflichtungen habe. und dann plötzlich der gedanke, wieso sollte es nicht auch für dänisch einen kurs geben, der nicht nur abends, sondern in einer woche stattfindet? also bildungsurlaub dänisch? jo, und den gab es dann auch. musste mich ganz schnell entscheiden. also chefin um eine woche urlaub gebeten, sofort genehmigt mit dem hinweis, ihr dann dänisch beibringen zu müssen ;-)
schnell angemeldet und ein paar tage auf bestätigung gewartet: sie stehen auf warteliste …
dann per „snailmail“ die anmeldebestätigung. juhuuu …
montag früh in der vhs elmshorn. marianne, die dozentin, hat eine dänische mutter und einen deutschen vater, spricht beide sprachen perfekt. ihre ersten dänischen sätze lassen mich allerdings innerlich erstmal verzweifeln. das werde ich doch wohl nie lernen können, seufz. oder doch?
der erste tag befasst sich gleich mit dem schwierigsten, dem „d“. das „d“ im dänischen wird selten als d gesprochen, meistens gar nicht gesprochen, oft als „t“, und leider sehr oft als „l“, wobei man das „l“ aussprechen muss, ohne mit der zunge gegen gaumen oder lippen zu kommen. bitte versuche das mal!!! am besten, du steckst dir eine heiße kartoffel in den mund und sprichst dann … seufz …
mariannes geduld und humor ist es wohl zu verdanken, dass wir schüler/innen nicht gleich am ersten tag aufgegeben haben, sondern diese herausforderung mit nach hause nahmen und wohl nachts im schlaf noch zungenbrecherische sprachträume hatten. wobei nicht alle teilnehmer am zweiten tag wieder zum unterricht erschienen. zwei plätze blieben frei.
dienstag abend bin ich nach dem dänischkurs noch zum tanzen gefahren. wichtig, denn es war schnupperabend für neu interessierte square dancer und ich hatte mädels aus der nachbarschaft dabei. also trotz „rauchendem kopf“ und mentaler erschöpfung los. mittwoch abend ging nix mehr. habe zum ersten mal meinen bikerinnenstammtisch sausen lassen. und musste mir eingestehen, dass ganztägig schule in meinem alter nicht mehr so einfach ist. mittlerweile aber die gewissheit, dass ich diese sprache lernen kann und werde! und die vorfreude darauf, demnächst in meiner zweiten heimat nicht egoistisch deutsch sprechen zu müssen, sondern freundlicherweise (ich halte das für ein gebot der höflichkeit!) in der landessprache zu kommunizieren.
freitag morgen war ich innerlich unbeschreiblich traurig. eine wirklich anstrengende woche ging zu ende. aber plötzlich wollte ich das gar nicht mehr. von mir aus hätte der nächste kurs gleich am montag neu beginnen können. witzigerweise übersetze ich in gedanken nun alles auf dänisch, was ich schon kann. und vom gefühl her ist das schon eine ganze menge. während der hausarbeit beispielsweise höre ich die cd von unserem arbeitsbuch, um die aussprache weiterhin im ohr zu haben und zu lernen. habe mich jetzt allein schon ein weiteres kapitel vorgearbeitet. und freue mich auf ein wiedersehen mit marianne, die mir vom ersten tag an unglaublich sympathisch war. im februar hält sie an der vhs einen vortrag über grönland. habe mich schon angemeldet ;-)
so was von doof. kann ja nun schlecht hin- und herschalten zwischen dänischen zeichen und unseren gewohnten deutschen. also denkt euch bitte ein kleines o-kreischen auf dem a von „gar“. womit das dann ungefähr „gohr“ ausgesprochen wird. „dau, wordänn gohr deeh mel dai?“
gewöhnungsbedürftig, sehr gewöhnungsbedürftig. aber liebenswert, angenehm, wohlklingend.
eine woche crashkurs dänisch. dazu habe ich mich sehr spontan entschlossen. eigentlich suchte ich mal wieder im internet nach vhs-kursen die erstellung von hp´s betreffend. nix, vergiss es, wirklich nix anständiges und nennenswertes. da fiel mir ein, dass die freundin meiner chefin einen bildungsurlaub in sachen homepagegestaltung bei der vhs gemacht hat. also nicht nach abendkursten suchen, sondern nach bildungsurlaub. und fündig geworden. leider erst im herbst wieder. nebenbei mal nach kursen für dänisch gesucht. auch gefunden. und schade, mehrere termine dabei, wo ich schon andere verpflichtungen habe. und dann plötzlich der gedanke, wieso sollte es nicht auch für dänisch einen kurs geben, der nicht nur abends, sondern in einer woche stattfindet? also bildungsurlaub dänisch? jo, und den gab es dann auch. musste mich ganz schnell entscheiden. also chefin um eine woche urlaub gebeten, sofort genehmigt mit dem hinweis, ihr dann dänisch beibringen zu müssen ;-)
schnell angemeldet und ein paar tage auf bestätigung gewartet: sie stehen auf warteliste …
dann per „snailmail“ die anmeldebestätigung. juhuuu …
montag früh in der vhs elmshorn. marianne, die dozentin, hat eine dänische mutter und einen deutschen vater, spricht beide sprachen perfekt. ihre ersten dänischen sätze lassen mich allerdings innerlich erstmal verzweifeln. das werde ich doch wohl nie lernen können, seufz. oder doch?
der erste tag befasst sich gleich mit dem schwierigsten, dem „d“. das „d“ im dänischen wird selten als d gesprochen, meistens gar nicht gesprochen, oft als „t“, und leider sehr oft als „l“, wobei man das „l“ aussprechen muss, ohne mit der zunge gegen gaumen oder lippen zu kommen. bitte versuche das mal!!! am besten, du steckst dir eine heiße kartoffel in den mund und sprichst dann … seufz …
mariannes geduld und humor ist es wohl zu verdanken, dass wir schüler/innen nicht gleich am ersten tag aufgegeben haben, sondern diese herausforderung mit nach hause nahmen und wohl nachts im schlaf noch zungenbrecherische sprachträume hatten. wobei nicht alle teilnehmer am zweiten tag wieder zum unterricht erschienen. zwei plätze blieben frei.
dienstag abend bin ich nach dem dänischkurs noch zum tanzen gefahren. wichtig, denn es war schnupperabend für neu interessierte square dancer und ich hatte mädels aus der nachbarschaft dabei. also trotz „rauchendem kopf“ und mentaler erschöpfung los. mittwoch abend ging nix mehr. habe zum ersten mal meinen bikerinnenstammtisch sausen lassen. und musste mir eingestehen, dass ganztägig schule in meinem alter nicht mehr so einfach ist. mittlerweile aber die gewissheit, dass ich diese sprache lernen kann und werde! und die vorfreude darauf, demnächst in meiner zweiten heimat nicht egoistisch deutsch sprechen zu müssen, sondern freundlicherweise (ich halte das für ein gebot der höflichkeit!) in der landessprache zu kommunizieren.
freitag morgen war ich innerlich unbeschreiblich traurig. eine wirklich anstrengende woche ging zu ende. aber plötzlich wollte ich das gar nicht mehr. von mir aus hätte der nächste kurs gleich am montag neu beginnen können. witzigerweise übersetze ich in gedanken nun alles auf dänisch, was ich schon kann. und vom gefühl her ist das schon eine ganze menge. während der hausarbeit beispielsweise höre ich die cd von unserem arbeitsbuch, um die aussprache weiterhin im ohr zu haben und zu lernen. habe mich jetzt allein schon ein weiteres kapitel vorgearbeitet. und freue mich auf ein wiedersehen mit marianne, die mir vom ersten tag an unglaublich sympathisch war. im februar hält sie an der vhs einen vortrag über grönland. habe mich schon angemeldet ;-)
Montag, 3. Januar 2011
jeder abschied ist auch ein neuanfang ...
karl valentin hat das so ausgedrückt:
wer am ende ist, kann von vorne anfangen, denn das ende ist der anfang von der anderen seite.
jepp, recht hat er. in vielerlei hinsicht. natürlich momentan auch passend zum jahresende und jahresbeginn. wünsche euch allen ein frohes neues ;-)
und heute nun war abschied angesagt. abschied von knutchen, der nun wirklich in die jahre gekommen war. seit wochen freue ich mich auf den neuen, auf johnny, und trotzdem flossen heute noch ein paar tränchen. gute güte, wie kann frau nur so sentimental sein und einem auto hinterherheulen ...

wir trennen uns bei
und dann kommt johnny, mein neuer wegbegleiter ...
die tränen sind vergessen, die freude riesengroß. und vom autohaus gab es sogar noch blümchen ;-)

meine automaus missis peacelein ist nun also umgezogen.

und das erstaunliche daran ist, dass ich mir nun tatsächlich nach gefühlten 763 jahren endlich mein traumauto gekauft habe. wieso eigentlich erst jetzt???
wer am ende ist, kann von vorne anfangen, denn das ende ist der anfang von der anderen seite.
jepp, recht hat er. in vielerlei hinsicht. natürlich momentan auch passend zum jahresende und jahresbeginn. wünsche euch allen ein frohes neues ;-)
und heute nun war abschied angesagt. abschied von knutchen, der nun wirklich in die jahre gekommen war. seit wochen freue ich mich auf den neuen, auf johnny, und trotzdem flossen heute noch ein paar tränchen. gute güte, wie kann frau nur so sentimental sein und einem auto hinterherheulen ...

wir trennen uns bei
und dann kommt johnny, mein neuer wegbegleiter ...die tränen sind vergessen, die freude riesengroß. und vom autohaus gab es sogar noch blümchen ;-)

meine automaus missis peacelein ist nun also umgezogen.

und das erstaunliche daran ist, dass ich mir nun tatsächlich nach gefühlten 763 jahren endlich mein traumauto gekauft habe. wieso eigentlich erst jetzt???
Freitag, 24. Dezember 2010
merry christmas
na, nun ist es also endlich so weit: heiligabend! der tag, für den wochenlang theater gemacht wird. seit september wird darauf hingewiesen, gab es überall schon mal den weihnachtlichen "vorgeschmack", wurde mit den wunderbarsten werbesendungen für produkte, die kein mensch braucht, geworben ...
alle jahre wieder ...
schön, ab übermorgen wird dieser lästige song von wham wieder für ein jahr verschwunden sein. last christmas i gave you my heart and the very next day you gave it away ...
in meinem sprüchekalender steht heute:
der moderne mensch kann mit advent und weihnachten nichts mehr anfangen. er hat aber noch keinen vergleichbaren ersatz gefunden. (gudrun kropp, wer immer das auch sein mag. ich werde mal googlen müssen)
und darunter steht:
egal, ob sie an weihnachten glauben oder nicht. geben sie der idee eines festes der liebe in der familie eine chance.
ich frage mich allerdings, warum und ob man bzw. frau liebe in teuren geschenken ausdrücken muss. gibt es nicht andere möglichkeiten, der familie zu zeigen, wie sehr man sich liebt? kann ich nicht an jedem x-beliebigen wochenende beispielsweise ein familientreffen organisieren, meine lieben zum gemütlichen essen einladen? braucht es dazu ein fest, das meines erachtens mittlerweile nichts weiter ist als ein unheimlicher zwang?
ich habe liebe erfahren, als ich im august in hessen ins krankenhaus musste. meine komplette familie hat mir diese zuneigung entgegengebracht, in dem sie für mich da waren. DAS IST EIN LIEBESBEWEIS! DAS IST EIN UNBEZAHLBARES GESCHENK! das war doch dann irgendwie auch ein "fest der liebe", oder nicht?
heiligabend also. die menschen werden in massen in die kirchen stürmen. ein mal im jahr sollen also auch diese teuren gotteshäuser ihre daseinsberechtigung haben ..., um danach wieder für 365 tage in vergessenheit zu geraten.
gute wünsche ...
eigentlich wünsche ich den menschen, die ich mag, doch immer alles gute. jeden tag. auch dazu benötigt es keinen bestimmten anlass.
montag ist der spuk erstmal wieder vorbei. dann kommt die große umtauschaktion, hoffentlich haben alle die quittungen ihrer teuren präsente von media-markt und saturn aufgehoben. oder der nachweihnachtliche ich-muss-mein-geldgeschenk-unter-die-leute-bringen-kauf beginnt. nochmal stress für die verkäuferinnen und ein hoch für die geschäftswelt. dann kommt der januar, still und leise ...
so, wie eigentlich das heilige fest früher mal gedacht war: stille nacht, heilige nacht ...
habt ein schönes wochenende, liebe leserlein. und verzeiht, dass ich dem kommerz nichts abgewinnen kann. auf in den kampf, nur noch wenige stunden bis zur bescherung ;-)
alle jahre wieder ...
schön, ab übermorgen wird dieser lästige song von wham wieder für ein jahr verschwunden sein. last christmas i gave you my heart and the very next day you gave it away ...
in meinem sprüchekalender steht heute:
der moderne mensch kann mit advent und weihnachten nichts mehr anfangen. er hat aber noch keinen vergleichbaren ersatz gefunden. (gudrun kropp, wer immer das auch sein mag. ich werde mal googlen müssen)
und darunter steht:
egal, ob sie an weihnachten glauben oder nicht. geben sie der idee eines festes der liebe in der familie eine chance.
ich frage mich allerdings, warum und ob man bzw. frau liebe in teuren geschenken ausdrücken muss. gibt es nicht andere möglichkeiten, der familie zu zeigen, wie sehr man sich liebt? kann ich nicht an jedem x-beliebigen wochenende beispielsweise ein familientreffen organisieren, meine lieben zum gemütlichen essen einladen? braucht es dazu ein fest, das meines erachtens mittlerweile nichts weiter ist als ein unheimlicher zwang?
ich habe liebe erfahren, als ich im august in hessen ins krankenhaus musste. meine komplette familie hat mir diese zuneigung entgegengebracht, in dem sie für mich da waren. DAS IST EIN LIEBESBEWEIS! DAS IST EIN UNBEZAHLBARES GESCHENK! das war doch dann irgendwie auch ein "fest der liebe", oder nicht?
heiligabend also. die menschen werden in massen in die kirchen stürmen. ein mal im jahr sollen also auch diese teuren gotteshäuser ihre daseinsberechtigung haben ..., um danach wieder für 365 tage in vergessenheit zu geraten.
gute wünsche ...
eigentlich wünsche ich den menschen, die ich mag, doch immer alles gute. jeden tag. auch dazu benötigt es keinen bestimmten anlass.
montag ist der spuk erstmal wieder vorbei. dann kommt die große umtauschaktion, hoffentlich haben alle die quittungen ihrer teuren präsente von media-markt und saturn aufgehoben. oder der nachweihnachtliche ich-muss-mein-geldgeschenk-unter-die-leute-bringen-kauf beginnt. nochmal stress für die verkäuferinnen und ein hoch für die geschäftswelt. dann kommt der januar, still und leise ...
so, wie eigentlich das heilige fest früher mal gedacht war: stille nacht, heilige nacht ...
habt ein schönes wochenende, liebe leserlein. und verzeiht, dass ich dem kommerz nichts abgewinnen kann. auf in den kampf, nur noch wenige stunden bis zur bescherung ;-)
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